SAMBIA DIE VERGESSENE

SAMBIA DIE VERGESSENE

Wer in Sambia zur Welt kommt, hat es schwer: Jeder dritte Bewohner lebt von weniger als zwei US-Dollar am Tag, Infektionserkrankungen und Gewalt gegen Frauen sind weit verbreitet, und der Großteil der Menschen lebt auf dem Land vom Ackerbau. Kinder machen rund die Hälfte der Landbevölkerung aus. Ihnen wird einiges abverlangt, wenn die Eltern eine Kindheit lang oder gar lebenslänglich im Gefängnis

sitzen. Viele Kinder gehen arbeiten, statt zur Schule zu gehen, und wenn sie älter sind, müssen sie oftmals für die Familie aufkommen. Last Hope macht sich stark für die Ärmsten der Armen und unterstützt nachhaltig und effektiv im Trinkwasser bereich.

Land und Lage: Sambia hat keine Küste und ist von sieben Ländern umgeben, unter anderem von Angola, Kongo und Tansania. Der Großteil des Landes befindet sich auf einem 1000 m hohen Hochplateau, das von tiefen Tälern und Senken umgeben ist. Deshalb gibt es zahllose Wasserfälle im Land, von denen die Victoriafälle des Sambesi die bekanntesten sind – sie sind doppelt so hoch wie die Niagarafälle. Die Hauptstadt des Landes ist Lusaka.

Bevölkerung: Sambia hat eine der am schnellsten wachsenden Bevölkerungen weltweit. Seit 1950 hat sich die Einwohnerzahl versiebenfacht und wird sich bis Mitte des Jahrhunderts laut Prognosen noch einmal verdoppeln. Zurzeit hat das Land etwa 17 Mio. Einwohner.

Wohlstand: Sambia hat weltweit mit Abstand mit der höchsten Armutsrate zu kämpfen. Schätzungen gehen davon aus, dass 86 Prozent der sambischen Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben. Diese wirtschaftliche Situation hat negative Auswirkungen auf die Lebenssituation der Kinder. Aufgrund der grassierenden Armut können viele Eltern ihre Kinder nicht zur Schule schicken, stattdessen müssen sie Vollzeit arbeiten, um die Familie finanziell zu unterstützen. Das führt dazu, dass sie nicht ausreichend Nahrung, Gesundheitsfürsorge, eine grundlegende Bildung und vernünftige Unterkunft zur Verfügung haben; auch Freizeit bleibt vielen Kindern fast vollständig verwehrt.

Religion und Ethnie: Wie die meisten Länder in Afrika ist Sambia ein Vielvölkerstaat. Ein Großteil der rund 70 ethnischen Gruppen sind Bantu-Völker. Seit 1996 gilt Sambia als christliche Nation.

Sprache: Auch wenn in Schulen und öffentlichen Ämtern Englisch gesprochen wird, gibt es in Sambia sieben weitere Amtssprachen. Insgesamt gibt es dort über 70 verschiedene Bantusprachen bzw. -dialekte.

Bildungssystem: Obwohl die Schule in Sambia nichts kostet, besucht nur eines von fünf Kindern den Unterricht. Das liegt unter anderem daran, dass es keine Schulpflicht gibt und rund die Hälfte der 7- bis 14-Jährigen arbeiten müssen. Erschwerend kommt hinzu, dass sich viele Familien die Kosten für einen Schulbesuch mit Lernmaterialien und Uniformen nicht leisten können und die Schulgebäude meist in schlechtem Zustand sind. Die Alphabetisierungsrate Sambias liegt bei 63 Prozent.

Gesundheit: Sambias Gesundheitssystem ist extrem schlecht entwickelt: Eine unzureichende Infrastruktur und der Mangel an Material und Personal sowie medizinischer Ausbildung führen dazu, dass die durchschnittliche Lebenserwartung bei 53 Jahren liegt – die zweitniedrigste weltweit. Entsprechend ist auch die Kindersterblichkeit sehr hoch. Tausende Kinder haben keinen Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung. Zudem gehört Sambia zu den Ländern mit der höchsten HIV-Infektionsrate: Über 1 Million Menschen sind erkrankt.

Der Bedarf ist groß in den abgelegenen Regionen. 21 weitere Brunnen und Quellfassungen sind deshalb in den Projektregionen Ginde Beret  geplant,und an Einigen möchten wir uns dank Ihnen Beteiligen.

Bitte helfen Sie mit, den Frauen, Männern und Kindern in Sambia sicheres, sauberes Trinkwasser zu ermöglichen!

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Sambia, die Vergessene